Dienstag, 10. März 2009. Draußen Wind, Wolken, Regen und lauter so Zeug.

Tach auch!
So schnell wie heute waren wir hier noch nie fertig, wir Zwei. Das heißt, eigentlich sind wir ja viel mehr.
Solche Sieben wie uns Sechs gibt's nämlich keine Fünf mehr, weil wir Vier zu Dritt die Zwei Einzigen sind.
Um's kurz zu machen: Wir sind sehr, sehr, sehr beschäftigt. Deswegen weisen wir nur kurz drauf hin, dass es neue Links hier gibt. Zu finden unter "VERBINDUNGEN" und sehr, sehr unterhaltsam.
Also, Überschrift:

Links, Links, Links!

Das war's. Wir sehen uns vielleicht am Freitag in Möchsambach beim besten Bier der Welt!
Tschüsseken
Euer Illja

 

PS: Immer, wenn du denkst, es geht nicht mehr (Komisch: Bei "mehr" schreib' ich immer "Mahr". Wahrscheinlich, weil die eben auch keinen schlechten Gerstensaft brauen), kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
Diesmal in Gestalt meines alten Weggefährten Thomas Wenzel, dem ich zeitgleich und ohne jede Vorahnung einen der neuen Links zukommen ließ und welcher sich erdreistete, in Dieter Bohlens Gästebuch Folgendes zu veröffentlichen (Ich zitiere wörtlich. Das spart mir eine Menge Arbeit, weil ich's erstens nicht selber zu schreiben brauche und zweitens mich nicht selber auf das sprachliche Niveau begeben muss, das erforderlich ist, wenn man derlei Hohlkörpern wie dem Dummschwätzer der Nation eine auf die Nuss hauen will. Und außerdem tut's gut, endlich mal mitzukriegen, dass man nicht der einzige ist, der wie der gute alte Don Quichote gegen Windmühlen kämpft) :

Lieber Dieter,

ich gebe zu, dass auch lokalpatriotische Motive in meinem Fall eine gewisse Rolle spielen, denn Michelle Bowers stammt ganz aus der Nähe von Bamberg.
Doch auch, wenn ich auf Helgoland wohnen würde und das Mädchen in Garmisch-Partenkirchen, wäre ich definitiv der gleichen Meinung.
Einem sechzehnjährigen Mädchen - noch dazu nach der ausführlichen Thematisierung ihrer Krankheit im Kandidatenportrait der Sendung - rheumageschädigte Stimmbänder vorzuwerfen, ist der tiefste Abgrund, in den eine Geschmacklosigkeit fallen kann.
So etwas kann nur von einem glücksverwöhnten, komplett charakterlosen, ignoranten Schwachkopf wie Dir kommen.
Ich weiß nicht mit welchem Recht jemand, der seit 30 Jahren das gleiche Lied immer wieder schreibt und selbst eine groteske Fratzenperformance mit nicht vorhandener Singstimme zum weichgespülten Playback seine Bühnenpräsenz nennt, überhaupt irgend jemandem erklären darf wie Musik geht.
Kommerzieller Erfolg ist frühestens das vorletzte Argument dafür, dass Musik automatisch auch gut sein muss.
Jemand, der in einer solchen Jury sitzt, sollte selbst einen großen, qualitativ hochwertigen musikalischen Background aufweisen.
Ein solches Jurymitglied sollte selbst ein sehr guter Songwriter, Sänger und/oder Instrumentalist sein oder wenigstens anderweitig im Business wirklich etwas geleistet haben. Gestandene Leute wie Grönemeyer oder Udo Jürgens oder Marek Lieberberg, der Konzertmogul, coole, geistreiche Typen wie Farin Urlaub oder auch etwas jüngere, talentierte Leute wie Annett Louisan oder Sasha, die wirklich was drauf haben und vor allem auch ein bisschen Hirn im Schädel - die sollten in dieser Jury sitzen.
Ein unfassbar dreister Glückspilz wie Du, der außer den immer gleichen 3 Akkorden aus der A-Moll-Kadenz in der größten mathematisch möglichen Anzahl der Reihenfolgemöglichkeiten in hunderte von "Songs" gepfercht und einer lächerlichen Kopfstimme, die aus einer solariumgebräunten, feist grinsenden Hackfresse kommt, nichts, aber auch gar nichts zu bieten hat und dessen Erfolg nicht das geringste mit Talent oder Können zu tun hat, gehört jedenfalls definitiv nicht hinein in eine solche Jury.
Okay - Du hast in die Gemeinschaftspsyche des anspruchslosen Durchschnittsverbrauchervolkes die Lizenz zum Gelddrucken gehirngewaschen.
Das ist Dein Erfolg.
Es wird mir für immer unbegreiflich bleiben, wie ein solcher musikalischer Dünnbrettbohrer so lange so viele Menschen verarschen konnte.
Beängstigend.
Aber dieser "Erfolg" gibt Dir weder das Recht, derartig unqualifizierte Kommentare abzusondern, noch überhaupt Mitglied einer solchen Jury zu sein.
Gib Deine Kohle aus, lass es Dir gut gehen, aber bitte: verschone die Menschheit in der Öffentlichkeit mit Deinem zeckenhaften Schmarotzergeblödel und neuerdings auch noch nervtötenden väterlichen Ratschlagsgesülze.
Deutschland hat schon einen idealistisch fragwürdigen Papst.
Wir brauchen definitiv nicht noch einen oberpeinlichen Goldkettchen-Proleten, der permanent ungefragt die Öffentlichkeit mit der Selbsterkenntnis erfreut, der Erfinder der Musik und des Erfolgs zu sein.

Selbstverständlich weiß ich, dass ich mich letztes Mal über die Schmierfinken aufgeregt hab', die anderer Leute Gästebücher verunstalten. Und selbstverständlich nehme ich mir das Recht, für zwei Minuten das Gegenteil zu behaupten. Mir wurscht. Da sag ich mit Konrad: Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?!

Vielen Dank, Thomas. So etwas lässt hoffen.
In diesem Sinne:
Bis demnächst

Steffffff